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Der Expeditionsbericht ist da!

Nun ist er endlich da, der Expeditionsbericht!

Es hat lĂ€nger gedauert als gewĂŒnscht, aber Gut Ding will eben Weile haben. Alles in allem haben wir ein ziemlich ansehnliches ĂŒber 100 Seiten mĂ€chtiges Werk hinbekommen, das von unseren Erlebnissen in der Arktis berichtet.

Die meisten Texte sind bisher unveröffentlicht und wir wollten auch unsere gemachten Erfahrungen sammeln um zukĂŒnftigen Expeditionen die Planung vielleicht etwas zu erleichtern.

Vielen Dank nochmal allen UnterstĂŒtzern und nun viel Freude beim Lesen!

Hier gehts zum Expeditionsbericht

VortrÀge in Laichingen und Bad Waldsee

Die beiden VortrĂ€ge am 13.3 in Laichingen und am 26.3. in Bad Waldsee sind sehr gut angekommen. Der Vortrag in Laichingen hat großen Zuspruch erhalten und auch der Vortrag in Bad Waldsee war mit knapp 60 Personen gut besucht. Wohl nicht zuletzt wegen dem großen Artikel in der SchwĂ€bischen Zeitung ĂŒber knapp eine halbe Seite. Der Vortrag selbst dauerte 1 Stunde und es konnten zum Schluss noch Fragen von der Zuschauermenge beantwortet werden. Es kam so viele Fragen auf da einige der Zuschauer auch schon selbst in Spitzbergen gewesen waren. Alles in allem sind wir sehr zufrieden ĂŒber den regen Zuspruch!!

Bereits stattgefundene VortrÀge

  • 07.11.2009 Ulm, Bundesjugendleitertag
  • 20.11.2009 Longyearbyen(Spitzbergen), UNI-CafĂ©teria
  • 03.12.2009 Freiburg, Sektion Freiburg
  • 28.01.2010 Karlsruhe, Gutenbergschule
  • 30.01.2010 Freiburg, Landesjugendleitertag Ba.WĂŒ.
  • 13.03.2010 Laiching
  • 26.03.2010 Bad Waldsee, Dorfgemeinschaftshaus Mittelurbach

  • Es stehen noch aus:
  • ??     Mannheim
  • ??     Ludwigsburg

VortrÀge , Berichte und co.

Es gab bereits zahlreiche VortrÀge und es wird noch einige weitere geben.

Zahlreiche Medien haben ĂŒber uns berichtet (siehe Presse)

Uns bleibt noch ein bisschen Arbeit, denn sowohl die Bilder mĂŒssen noch nachsortiert werden, als auch noch der Expeditionsbericht fertig in Form gebracht werden. Das wird in den nĂ€chsten Wochen geschehen.

Und dann ist da noch die offene Rechnung mit der Tarantelle...

Wir möchten uns auf jeden Fall recht herzlich bei allen unseren UnterstĂŒtzern bedanken!

Vortrag in Longyearbyen

Am Freitag den 20.11. berichtet Christian direkt in Longyearbyen von unserer Expedition. Der Vortrag findet im Rahmen des traditionellen UNIS-Studenten "Friday Gathering" in der Caféteria der nördlichsten UniversitÀt der Welt statt.

In Longyearbyen hat wieder die Polarnacht das Regime ĂŒbernommen, da kommen Bilder und Erinnerungen an die warme Sommerszeit gerade recht. Die Schneemengen reichen bereits zum telemarken unter von Nordlichtern erhelltem Himmel.

Genau die richtige Zeit fĂŒr den wohl nördlichsten JDAV-Vortrag aller Zeiten

Erster Vortrag beim Bundesjugendleitertag 2009 in Ulm

Auftritt beim Bundesjugendleitertag 2009 in Ulm

Beim diesjĂ€hrigen Bundesjugendleitertag der JDAV in Ulm hat unser Expeditionsvortrag vor knapp 500 Zuschauern den ersten Punkt des Abendprogramms gestaltet. Philipp und Mimi haben dabei die 8 am BJLT anwesenden Expeditionsteilnehmer auf der BĂŒhne vertreten. Mit rund 180 Bildern aus Spitzbergen konnte ein guter Einblick in das Expeditionsleben geschaffen werden.

Obwohl es der erste Vortrag war, zeigte sich das Publikum durchwegs begeistert und lieferte nur kleine Anregungen zu Änderungen, die wir gerne in die nĂ€chsten VortrĂ€ge einarbeiten werden. Damit haben wir einen guten Start fĂŒr die anstehende Vortragsserie hingelegt und freuen uns schon auf die nĂ€chsten Veranstaltungen.

Expedition erleben

Nun ist es schon mehr als einen Monat her, dass die Expedition aus Spitzbergen erfolgreich zurĂŒckgekehrt ist. Zur Zeit wird eifrig an der Berichterstattung gearbeitet und bald ist es soweit, dass es VortrĂ€ge geben wird:

Premiere ist am Bundesjugendleitertag in Ulm am 7. November

weitere Vortragstermine findet ihr hier

Bei den VortrĂ€gen habt Ihr die Möglichkeit wenigstens in Bild und Ton von unseren Erlebnissen zu erfahren. Die Panoramen zu erleben die wir gesehen haben wenn wir morgens aus dem zelt krochen, die brĂŒchigen und festen Kletterpartien und wie wir uns darin gefreut und geflucht haben, die unerbittliche KĂ€lte der umliegenden Gletscher... All das und noch viel mehr versuchen wir euch in unseren VortrĂ€gen ein bisschen nĂ€her zu bringen.

Nocheinmal gilt ein riesiger Dank all unseren UnterstĂŒtzern, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben!

JDAV Expedition Spitzbergen 2009

Vom 25. Juli bis 16. August 2009 ging es fĂŒr 9 Jugendleiter und eine Jugendleiterin aus Baden-WĂŒrttemberg in den hohen Norden. Genau gesagt nach Spitzbergen. Über Oslo und TromsĂž flog die Truppe zunĂ€chst von Frankfurt aus nach Longyearbyen. Dort wurden zwei Tage fĂŒr letzte organisatorische Dinge wie z.B. einen Gang durchs Museum sowie eine kleine Lektion in Sachen Großkaliberschießen genutzt.

Am Montag brachte ein Touristenschiff die Gruppe in die Petuniabucht, vorbei an der ehemaligen russischen Bergbau-Siedlung "Pyramiden", wo die letzte Zivilisation zurĂŒckgelassen wurde. In einem strammen 12-Stunden Marsch ging es zum Hoglandsvatn, dem ersten Lagerplatz. 30 - 40 kg schwere RucksĂ€cke, unwirtliches MorĂ€nengelĂ€nde und anstrengende Hatscher mit Steigeisen auf nicht-enden-wollenden Gletschern zehrten gewaltig an den KrĂ€ften. Erster Kontakt mit der Wildnis war die Entdeckung, dass ein EisbĂ€r wohl 8 von 20 kg Schokolade gefressen hatte, die im Depot in einer Tonne gelagert waren.

Einem Ruhe- und Eingewöhnungstag folgte ein erster Erkundungstrip in Richtung Furystakken, um nach einem möglichen vorgeschobenen Lagerplatz Ausschau zu halten. FĂŒr den Lagerumzug musste nicht nur das GepĂ€ck des ersten Tages sondern dazu noch Essen fĂŒr 10 Personen fĂŒr 16 Tage mit umgezogen werden. Dazu wurden im Winter bereits zwei Pulkas am Depot hinterlegt, die fĂŒr den Materialtransport dienen sollten. Feiner Sand, der sich durch die zeitweise hohe Trockenheit auf dem Gletschereis angesammelt hatte, machte das Ziehen der Pulkas jedoch nicht gerade zum VergnĂŒgen. Der Umzug des Lagers nahm einen vollen Tag in Anspruch, wobei 7 Teilnehmer das Lager umzogen, wĂ€hrend 3 andere sich bereits an die erste Klettertour wagten: Der Tarantelle, einem markanten Felsbogen oberhalb der Petuniabucht.

Das vorgeschobene Lager wurde am Zusammenfluss des Aktivbreen, Formidablebreen und Mittag-Lefflerbreen unterhalb des Ramsayfjellet errichtet. FĂŒr die nĂ€chsten 14 Tage hieß es zelten auf Gletscher. Vom Lagerplatz aus wurden dann zahlreiche Fels- und Eistouren erschlossen - nach unseren Informationen allesamt Erstbegehungen. Bei den einzelnen Touren wurden Kleingruppen gebildet, die sich immer wieder neu formiert haben. So entstand auch unter den Teilnehmern ein reger Austausch.

Wettertechnisch hatte die Gruppe fĂŒr spitzbergische VerhĂ€ltnisse großes GlĂŒck. Neben einigen Nebelfeldern und ein paar wenigen Tagen Nieselregen hielt sich der Schnee bis zum letzten Tag zurĂŒck. Auch die Temperaturen waren mit plus-minus 0°C sehr ertrĂ€glich. In den Zelten lagen die Temperaturen morgens meistens um die +3°C.

Ohne UnfĂ€lle, dafĂŒr um zahlreiche unvergessliche Erfahrungen reicher erreichte die Mannschaft nach 16 Tagen in einem 2-Tagesmarsch wieder die Petuniabucht, wo es dann zurĂŒck nach Longyearbyen und von da aus mit dem Flugzeug ĂŒber Oslo zurĂŒck nach Frankfurt ging.

Obwohl die gesamte Unternehmung von den Jugendleitern selbst geplant wurde, wĂ€re sie ohne die UnterstĂŒtzung zahlreicher Sponsoren und ZuschĂŒsse des DAV nicht machbar gewesen. Großer Dank gilt daher dem DAV Ressort Spitzenbergsport sowie unsere netten Sponsoren.

Expedition erfolgreich auf dem Heimweg

Heute -Sonntag den 16.8.- morgen um 8.00 Uhr sind 9 hundemĂŒde frischgeduschte und trotzdem streng riechende Expeditionsteilnehmer von Longyearbyen aus in die Heimat gestartet. Ankunft in Frankfurt ist gegen 18.50 geplant.

Christian bleibt zum studieren zunÀchst noch auf Spitzbergen und hat bereits die spitzbergischen GeschÀfte, die dankenswerterweise auch Sonntags geöffnet haben, ausgerÀubert.

Die letzten Stunden der Expedition waren von Nahrungsaufnahme (Pizza im Kroa) und einer Nachtschicht im Materialsortieren geprĂ€gt. Ein Riesendank gilt auch unseren lokalen Partnern vor Ort: Der Bootsfirma Polar Charter fĂŒr das Extrablech Schokokuchen nach dem Aufsammeln ,TerraPolaris fĂŒr die Logistikdienste in Longyearbyen und dem Zeltplatz fĂŒr einen warmen trockenen Raum in dem wir unserer Material sortieren durften.

Jetzt noch die ersten Fakten zur Expedition:

Zahlreiche Erstbegehungen in FelswÀnden bis zu 400m u.a.:

  • Oben hui, unten pfui; V, 6 SeillĂ€ngen (Bottfjellet Nordwand)
  • Lars der Kleine EisbĂ€r; IV, 4 SeillĂ€ngen (Hyrneknausen)
  • SingularitĂ€t der Weltfunktion; V, 6 SeillĂ€ngen (Ramsayfjellet)
  • Grand Final; VI, 6 SeillĂ€ngen
  • ...

UnzÀhlige Eisrinnen:

  • Dark side of the Moon, 80° (Ramsayfjellet Nordwand)
  • Sonnenrinne und Julbo-Couloir, 60° (Bottfjellet Nordwand)
  • Mitternachtssonne, 60°
  • ...

und vor allem unzĂ€hlige unvergessliche EindrĂŒcke der arktischen Wildnislandschaft.

Es war ein Riesenerlebnis fĂŒr alle!

Es geht los!

Die Vorbereitungen haben ein Ende. Alle Pakete sind in LYR angekommen. Nun ist es an der Zeit das Projekt umzusetzen.

Sofern wir die Möglichkeit haben aktuelle Informationen ĂŒber den Verlauf der Expedition ins Netz zu stellen, findet Ihr dies ab jetzt in der Rubrik "On Tour".

Schon jetzt möchten wir Kalle sehr fĂŒr diese wertvolle Arbeit - uns wĂ€hrend der Expedition als Bodenstation zu unterstĂŒtzen - danken!

Ein großer Dank gilt auch jetzt schon allen Sponsoren!

Letzte Vorbereitungen im Gange

Nun ist es nicht mehr lange bis zur Expedition. Die meisten haben schon mit dem Packen begonnen und die letzten organisatorischen Fragen werden geklĂ€rt. Die letzten Genehmigungen, AusrĂŒstungsleihen und die Buchung des Schifftransfers sind geglĂŒckt.

Dabei möchten wir uns besonders fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Reederei Polar Charter durch ein freundliches Entgegenkommen beim Preis fĂŒr den Schiffstransfer ur Skottehytta bedanken!

Durch das Semesterende stehen bei vielen noch Klausuren oder gar UmzĂŒge an. In einer Woche haben wir dafĂŒr dann nichts mehr mit dem mitteleuropĂ€ischen Stress zu tun.

Vorbereitungstouren am Grimselpass

Über das verlĂ€ngerte Wochenende zu Fronleichnam haben wir uns zu einem letzten Vorbereitungswochenende vor der Expedition getroffen.

Neben zahlreichen anspruchsvollen Granittouren stand natĂŒrlich die Planung und AbklĂ€rung aller noch ĂŒbrigen Fragen vor der Expedition im Vordergrund.

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Vorbereitungswochenende im Donautal

Mitte Mai haben wir uns zu unserem zweiten Vorbereitungswochenende im Donautal getroffen. Dort war das Expeditionsteam das erste Mal komplett vollstÀndig gemeinsam aktiv.

Neben viel Planungsarbeit konnten wir auch gemeinsam an den Felsen des Donautales klettern und verschiedenste Seilschaftskonstellationen testen.

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Depot in Spitzbergen

Christian war Anfang April fĂŒr 3 Wochen in Spitzbergen und konnte vor Ort einiges direkt erledigen. Der Löwenanteil unserer Verpflegung konnte aus den VorjahresbestĂ€nden von Spitzbergentours zusammengepackt werden, so dass nur wenig vor Ort nachgekauft werden musste. FĂŒr die viele Mithilfe beim Einkaufen und Packen möchten wir besonders Katja Förster danken.

Das ganze wurde dann mithilfe von Terra Polaris / Spitzbergen Tours erfolgreich am Hoglandsvatn deponiert.

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Seen-Isotopenprojekt

Von Anfang an hatten wir ĂŒberlegt uns auf unserer Expedition noch fĂŒr die Wissenschaft nĂŒtzlich zu machen.

Herausgekommen ist eine Kooperation mit dem Institut fĂŒr Hydrologie Freiburg. Im bereich des Mittag-Leffler Breens finden sich einige Seen, die fĂŒr die dortigen Wissenschaftler sehr interessant sind.

Dort soll mit hocheffizienten und modernen Methoden die Hydrologie der Gebiete untersucht werden. Dazu werden wir im GelĂ€nde lediglich ca. 50 Wasserproben von je 1-2ml nehmen, deren Isotopenzusammensetzung viele RĂŒckschlĂŒsse zulĂ€sst.

Expeditionspostkarten

Auch von unserer Expedition wird es eine Expeditionspostkarte zum Sammeln oder als ErinnerungsstĂŒck geben. Gegen eine kleine Spende bekommen Sie Post von uns!

Mehr Infos gibt es hier...

 

Bericht von der ISPO

Am 1. und 2. Februar haben wir zu dritt die ISPO in MĂŒnchen besucht und dort relativ erfolgreich Ausschau nach Sponsoren gehalten.

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Vorstellung am Landesjugendleitertag

Am Landesjugendleitertag in Biberach am 1.2.2009 wird die Expedition den Jugendleitern der JDAV-BaWĂŒ vorgestellt.

Da viele Teammitglieder anwesend sein werden ist dies außerdem eine gute Möglichkeit zum persönlichen Informationsaustausch und fĂŒr die Absprache von Planungen.

Hier findet ihr die PrÀsentation.

FlĂŒge gebucht

Es ist vollbracht: Nach lĂ€ngeren Wirren durch die Preissysteme der Fluglinien, umherirren in ReisebĂŒros und zahlreichen Stunden vor dem Computer ist es endlich geschafft.

Wir haben mithilfen von zahlreichen Kombinationen und Tricks sehr gĂŒnstige FlĂŒge zu unserem Wunschtermin bekommen und das weit unter dem Preis, den man uns im ReisebĂŒro angeboten hat.

Der Rahmen unserer Expedition ist jetzt also festgenagelt:

Abflug:      25.7.2009 um 12:40 von Frankfurt (LYR 20:15)

Heimflug:  16.8.2009 um 8:00 von Longyearbyen (FRA 18:50)

Sysselmann genehmigt Expedition

Der Gouverneur von Spitzbergen (Sysselmann) hat ohne Probleme und EinwÀnde unser Vorhaben genehmigt und unsere Organisation gelobt.

Christian wird sich im April mit dem zustÀndigen Sachbearbeiter treffen um letzte Details zu klÀren.

Expeditionsteam auf der ISPO

Im Anschluss an den Landesjugendleitertag am 1.2.2009 werden Christian M. (Sponsorenkoordinator), Michael "Mimi" Knoll (Homepage) und Expeditionsleiter Christian K. nach MĂŒnchen auf die ISPO Outdoor-Messe fahren.

Wir hoffen dort am 1. und 2.2. noch den einen oder anderen Sponsor zu finden.

Gerne schauen wir auch bei Ihnen am Stand vorbei!

Vorbereitungstour Winter

Unser Lager
Die Pulka
Gaisalpfall
Entschenkopf

Die erste Kennenlerntour – GaisalpfĂ€lle AllgĂ€u

Nachdem das Team ausgesucht wurde und einige Aufgaben bereits erledigt oder zumindest schon einmal verteilt wurden, mussten wir uns natĂŒrlich auch alle einmal persönlich besser kennen lernen. Was lag also nĂ€her als sich im Winter einmal zum Eisklettern zu treffen? Einen passenden Termin fĂŒr zehn aktive Jugendleiter zu finden war dabei allerdings alles andere als einfach. Spontan haben wir uns dann als Termin fĂŒr das erste Wochenende im neuen Jahr entschieden, wobei letztlich leider doch noch einige von uns kurzfristig absagen mussten.

 

Unser Ziel sollten die GaisalpfĂ€lle im AllgĂ€u sein, wo wir unterhalb davon auch unser Lager mit Zelten aufschlugen. Beim Aufstieg dorthin ĂŒber eine Rodelstrecke konnten wir alle bereits erste Erfahrungen beim Ziehen der von Uli neu gebauten Pulka sammeln. Nicht schlecht, denn zwei dieser Transportmittel wollen wir schließlich auch auf den Gletschern Spitzbergens verwenden.

 

Bei deutlichen Minusgraden um die -10 °C zog es uns am ersten Abend nach dem Abendessen doch recht schnell in die meist warmen SchlafsĂ€cke. Wem diese Nacht auf Grund der Temperatur keine Schwierigkeiten bereitete, sollte im arktischen Spitzbergen wohl auch keine Probleme bekommen. Am nĂ€chsten morgen brachen wir zum Eisklettern auf und durchstiegen auch gleich den mit 5 SeillĂ€ngen langen Gaisalpfall mit Schwierigkeiten im 3.-4. Grad. DafĂŒr, dass sich die Seilschaften bis dahin alle noch nicht kannten, lief alles ziemlich reibungslos und es konnte ein durchweg positives Fazit gezogen werden. Am Abend wurde wie bereits am Tag zuvor, gemeinsam gekocht, ĂŒber ausstehende Fragen bezĂŒglich der anstehenden Expedition diskutiert und natĂŒrlich auch noch ĂŒber vieles weitere geredet und gelacht.

 

Am zweiten Tourentag entschieden wir uns dann fĂŒr eine winterliche Wanderung auf den Entschenkopf. Im Sommer sicherlich eine recht einfache Wanderung die keinem von uns irgendwelche besonderen Anstrengungen abverlangen wĂŒrde, erwies sich diese im Winter, insbesondere im Abstieg ĂŒber den Gaisalpsee, als gar nicht mal so harmlos. Und wir alle waren glaube ich ganz froh, dass wir doch eines unserer EisgerĂ€te mitgenommen haben. Wieder unversehrt am Lager zurĂŒck, musste dieses natĂŒrlich noch abgebaut werden, bevor wir beim Abstieg die voll beladene Pulka nun als Schlitten testeten. Uli konnte dabei durchaus mit den anderen Rodlern auf der Rodelstrecke mithalten, aber noch viel wichtiger, sie hielt den Beanspruchungen und dem ersten HĂ€rtetest stand. Die drei ersten Tage gemeinsam auf Tour lassen uns noch auf viele weitere schöne Tage hoffen und wir sind schon voller Vorfreude auf die nĂ€chste schon in Planung befindliche Vorbereitungstour.

nÀchster Vortrag:
Unsere Sponsoren: